Beschäftigte fürchten um Auskommen im Alter; Webtipp

Beschäftigte fürchten um Auskommen im Alter

Zum dritten Mal hat der DGB-Index „Gute Arbeit" die Arbeitsqualität in Deutschland mittels einer Einschätzung durch die Beschäftigten erhoben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. In diesem Jahr wurden zusätzlich Daten über den Zusammenhang zwischen Stress und Gesundheit bzw. Arbeitsvermögen erhoben. Die Befragten gaben auch eine Einschätzung zur Erhöhung der Lebensarbeitszeit ab und zu ihren Möglichkeiten zur zusätzlichen Altersvorsorge. Die Ergebnisse einer repräsentativen Stichprobe von fast 8.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus dem ersten Quartal 2009 sind im Internet unter www.dgbindex-gute-arbeit.de/dgb-index_2009 veröffentlicht. Einige Beispiele aus den Ergebnissen: Nur jeder zweite Beschäftigte glaubt, seine Tätigkeit unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen bis zum Rentenalter ausüben zu können. Mehr als 40 Prozent der Befragten sagen, von ihrer künftigen Rente nicht leben zu können. Eine Mehrheit der Beschäftigten in den unteren Einkommensgruppen sieht sich außer Stande, überhaupt oder zumindest ausreichend zusätzlich vorsorgen zu können. Gearbeitet wird unter sehr unterschiedlichen Bedingungen: Zwölf Prozent haben „gute Arbeit", 33 Prozent „schlechte Arbeit", 55 Prozent „mittelmäßige Arbeit". Im Bundesdurchschnitt liegt die Arbeitsqualität bei einem Indexwert von 58 im unteren Mittelfeld. Besonders brisant: Fast 80 Prozent der Beschäftigten sind in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal krank zur Arbeit gegangen, 50 Prozent sogar mehrmals. Im Durchschnitt liegt die Wochenarbeitszeit bei 44 Stunden – auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeiten haben die Beschäftigten wenig Einfluss.

Quelle: Beamten-Magazin 8/2009




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