Beginn der Tarifverhandlungen in Sicht; Berlin

Beginn der Tarifverhandlungen in Sicht

Der Berliner Senat hat den 24. August als Termin für die Aufnahme von Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst genannt. ver.di hatte vorgeschlagen, bereits am 13. Juli zusammenzukommen, da der Verhandlungsbeginn seit Juni immer wieder verschoben wurde. „Wir erwarten vom Senat, dass er ernsthaft daran mitarbeitet, Probleme zu lösen, anstatt sie auf die lange Bank zu schieben“, sagte Astrid Westhoff, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin und Verhandlungsführerin. Sie betonte, dass sich der Einkommensabstand zu anderen Bundesländern immer weiter vergrößere. Der Abstand mache am 31. Dezember ungefähr 5,9 Prozentpunkte aus, weil die tarifvertraglich vereinbarten Einkommenssteigerungen im öffentlichen Dienst nach dem Austritt des Landes aus den Arbeitgeberverbänden nicht in Berlin gelten. Westhoff erinnert daran, dass die Berliner Beschäftigten seit sieben Jahren durch Gehalts- und Arbeitszeitabsenkung zur Haushaltssanierung beitrügen. ver.di fordert, dass das Land das neue Tarifrecht übernimmt und die materiellen Ergebnisse der Verhandlungen auf die Beamtinnen und Beamten überträgt.

Quelle: Beamten-Magazin 8/2009





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