Koalition beschließt Stellenabbau; Schleswig-Holstein

Koalition beschließt Stellenabbau

„Mit großer Sorge“ nimmt der Vorsitzende des DGB Nord die Beschlüsse der großen Koalition in Schleswig-Holstein zum Stellenabbau auf. Was die Beschäftigten des Landes bisher an Opfern gebracht hätten, werde geflissentlich verschwiegen, kritisiert Peter Deutschland und zählt auf: 42-Stunden-Woche, Streichungen beim Weihnachtsgeld und ständiger Stellenabbau. Schuldig blieben die Koalitionäre von CDU und SPD auch die Antwort auf die Frage, welche Aufgaben gestrichen würden. Nach Beschlüssen des Koalitionsausschusses sollen 4.800 Stellen beim Land abgebaut werden, um den Haushalt zu sanieren. Den größten Anteil macht der Bildungsbereich aus. Bis 2020 sollen dort 2.800 Stellen wegfallen. Die GEW werde sich entschlossen gegen das Streichkonzert wehren, kündigte ihr Landesvorsitzender Matthias Heidn an. „Trotz Schülerrückgangs brauchen wir jede frei werdende Stelle für kleinere Klassen, mehr Ganztagsschulen, mehr Schulsozialarbeit und eine niedrigere Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte.“

Quelle: Beamten-Magazin 7/2009



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