Auszubildende fordern Berufsperspektiven; Berlin

Auszubildende fordern Berufsperspektiven

Für eine Übernahme in den öffentlichen Dienst haben Auszubildende der Berliner Verwaltung vor dem Roten Rathaus protestiert. Trotz Überalterung des öffentlichen Dienstes würden Nachwuchskräfte nicht weiterbeschäftigt, kritisiert die Gewerkschaft ver.di. Sie hatte zu der Aktion am 16. Juni aufgerufen.
Nach ver.di-Angaben gibt es in diesem Jahr nur für 40 der 200 Absolventinnen und Absolventen eine Chance auf Übernahme. Seit Jahren werde nur noch in Ausnahmefällen nach einem aufwendigen Genehmigungsverfahren der Finanzverwaltung neu eingestellt. Darüber hinaus seien seit 2002 rund 2.300 Ausbildungsplätze gestrichen worden. Aufgrund von Sparmaßnahmen verdienen die Berliner Auszubildenden auch weniger als der Nachwuchs in anderen Bundesländern. In drei Jahren werde der Einkommensunterschied bei einigen tausend Euro liegen, prognostiziert ver.di.

Quelle: Beamten-Magazin 7/2009



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