Beschäftigungsinitiative macht Fortschritte; Post/Postbank/Telekom

Beschäftigungsinitiative macht Fortschritte

Die von ver.di ins Leben gerufene Beschäftigungsinitiative für Beamtinnen und Beamte bei Post, Postbank und Telekom nimmt Gestalt an. In einem Gespräch mit Vertretern der Bundesregierung, den Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD sowie den Unternehmen wurden Ende März Möglichkeiten der Beschäftigung von Beamtinnen und Beamten beim Bund und der Altersvorsorge-Sicherung beim Wechsel in ein Arbeitnehmerverhältnis erörtert. Das Bundesfinanzministerium sei be auftragt worden, ein Konzept zur Beschäftigung von Beamtinnen und Beamten zu erarbeiten. Eine zentrale Stelle solle freie und freiwerdende Arbeitsplatzangebote bei den Bundesverwaltungen ermitteln und ausschreiben. Die genaue konzeptionelle Umsetzung werde mit ver.di er örtert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüfe Arbeitsplatzangebote bei der Bundesagentur für Arbeit und anderen Arbeitsverwaltungen. Außerdem werde eine Verlängerung der gesetzlichen Vorruhestandsregelung bis Ende 2013 er örtert. Post und Postbank seien aufgefordert, die gesetzlichen Regelungen zum Vorruhestand anzuwenden. ver.di will mit ihrer Beschäftigungsinitiative die berufliche Lage von Beamtinnen und Beamten bei Post, Postbank und Telekom verbessern. In Gesprächen mit den Unternehmen setzen sich diezu ständigen ver.di-Fachbereiche und die Betriebsräte für Beförderungs- und Aufstiegsmaßnahmen ein. Für dienstlich beurlaubte Beamtinnen und Beamte will ver.di den Aufbau einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung erreichen, um Nachteile bei Nichtbeförderung ausgleichen zu können.

Quelle: Beamten-Magazin 5/2009

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