„Streikende verhindern Abkopplung des Ostens“; Thüringen

„Streikende verhindern Abkopplung des Ostens“

Als Erfolg für die östlichen Bundesländer wertet die GEW Thüringen den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst. Das sei auch ein Verdienst der Teilnehmer/innen an den Warnstreiks. „Mit umfassenden Streikaktionen haben Lehrerinnen und Lehrer, Erzieher, Hochschulangehörige Wissenschaftler, Polizisten und Verwaltungsangestellte verhindert, dass die östlichen Bundesländer bei den Gehaltszuwächsen abgekoppelt werden“, hob der GEW-Landesvorsitzende Jürgen Röhreich hervor. Die Entgelte in Ostdeutschland steigen ab 2010 auf 100 Prozent des Westniveaus. Dem Aufruf der Gewerkschaften zum ganztägigen Streik waren am 26. Februar in Erfurt 5.000 Menschen gefolgt. An zwei Streiktagen zuvor legten 2.700 Landesbeschäftigte und 3.500 Lehrer/ innen die Arbeit nieder. Beamtinnen und Beamte beteiligten sich und machten vielerorts mit eigenen Aktionen darauf aufmerksam, dass es auch um ihre Einkommen gehe.

Quelle: Beamten-Magazin 3/2009



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