Lisa Kranz; Referatsleiterin für Beamtenversorgung, Beihilfe und Gesundheitsmanagement; Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
was lange währt, wird endlich – so richtig aber wohl erst im nächsten Jahr – gut. So könnte das Motto für den im Januar vom Bundesinnenministerium veröffentlichten
Krankenstands- und Gesundheitsförderungsbericht für die unmittelbare Bundesverwaltung lauten. Lange wurde argumentiert, der Krankenstand in der unmittelbaren Bundesverwaltung sei aufgrund des höheren Durchschnittsalters der Beschäftigten eigentlich nicht mit den Fehlzeiten anderer Erwerbstätiger vergleichbar. Für die Auswertung der Daten aus dem Jahr 2007 wurde deshalb angekündigt, die Vergleichbarkeit mit Hilfe des Instruments der Altersstandardisierung, also durch Berücksichtigung der Altersstruktur, zu ermöglichen. Im Berichtsjahr wurde allerdings nur knapp die Hälfte der Beschäftigten in eine Altersstrukturanalyse einbezogen. Und so wird das Rätsel über die Bedeutung des Altersdurchschnitts in der Bundesverwaltung für den Vergleich mit anderen Fehlzeitenerhebungen wohl erst im Bericht für das Jahr 2008 gänzlich gelöst. Mehr dazu und zu den wesentlichen Ergebnissen des Berichts lesen Sie im Titel auf den Seiten 4 und 5. Die Entwicklung der Altersstruktur der Beschäftigten im öffentlichen Dienst war auch Thema des Workshops „Alterns- und altersgerechte Beschäftigungsbedingungen von Beamtinnen und Beamten“, den der DGB im Januar für Personalräte und Gewerkschafter veranstaltete. Der demographische Wandel erfordert bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte jeden Alters, aber auch gezielt für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Berichterstattung finden Sie auf Seite 7. Viel Spaß beim Lesen!

Lisa Kranz
Referatsleiterin für Beamtenversorgung, Beihilfe
und Gesundheitsmanagement

Quelle: Beamten-Magazin 02/2009 



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