DGB-Gewerkschaften bei Personalratswahlen erfolgreich; Berlin

DGB-Gewerkschaften bei Personalratswahlen erfolgreich

Bei den Personalratswahlen in Berlin haben die DGB-Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes Erfolge verzeichnen können. ver.di errang 75 Prozent der Mandate in den Berliner Bezirksämtern. Wie die Gewerkschaft mitteilt, gewann sie 121 der 161 Sitze im Personalrat. Angesichts der gleichbleibend geringen Wahlbeteiligung von rund 35 Prozent appellierte der ver.di-Fachbereichsleiter Gemeinden Werner Roepke an die Beschäftigten, sich verstärkt für ihre Interessen einzusetzen. In der nächsten Zeit stünden wieder schwierige Entscheidungen zu Umstrukturierungen, Kürzungen oder Personalabbau an. Auch für die GdP endeten die Personalratswahlen mit einem großen Vertrauensbeweis der Beschäftigten. Deren Beteiligung über die Mitbestimmungsund Mitwirkungsrechte ihrer Gewerkschaften und Personalräte sei nach wie vor eine wichtige Grundlage für einen gut funktionierenden öffentlichen Dienst, sagte der Landesbezirks vorsitzende der GdP Eberhard Schönberg. Die Politiker sollten die Personalratswahl als Auftrag verstehen, die Mitbestimmung im öffentlichen Dienst weiterzuentwickeln. Die GEW ging aus den Personalratswahlen insgesamt gestärkt hervor. Bei den Lehrer/innen und Erzieher/innen konnte sie wieder über 80 Prozent der abgegebenen Stimmen gewinnen, auch an der FU (Personalrat Dahlem) und an der Humboldt-Universität votierte die Mehrheit der Wähler/innen für Listen der GEW. Die Personalräte der GEW beraten kompetent, vertreten sachlich, aber hartnäckig die Interessen der Beschäftigten gegenüber der Verwaltung und verteidigen die Mitbestimmungsrechte im öffentlichen Dienst – auch gegen die rot-rote Landesregierung, sagte die Vor sitzende der GEW Berlin Rose-Marie Seggelke.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2009



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