Tarifkonflikt ist beigelegt; Berlin

Tarifkonflikt ist beigelegt

Die Mitglieder von GEW, GdP und ver.di haben dem Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst Berlins zugestimmt. Damit seien weitere Streiks abgewendet, sagte die stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin und Verhandlungsführerin der Gewerkschaften Astrid Westhoff nach der Urabstimmung. Nach mehrmonatigen Auseinandersetzungen und Streiks einigten sich die Gewerkschaften mit dem Senat darauf, dass die Gehälter der Landesangestellten von Juni bis Dezember 2009 jeweils um 65 Euro steigen. Der DGB Berlin-Brandenburg fordert die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten: „Die überfällige Einigung im einseitig vom Senat geschürten Tarifstreit muss zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfänger des Landes Berlin übertragen werden“, erklärte der Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg Dieter Scholz. „Die Besoldungsempfänger haben 2004 die letzte Besoldungserhöhung von gerade einmal 1 Prozent erhalten“. Der Vorsitzende des Landeausschusses für Beamtinnen und Beamte Uwe Januszewski sagte: „Gerade die Beamtinnen und Beamten im einfachen und mittleren Dienst, bei der Berliner Feuerwehr, in den Gerichten und Justizvollzugsanstalten, leisten täglich ihren Beitrag für die Sicherheit in dieser Stadt; in den Bezirksämtern erbringen sie umfangreiche bürgernahe Dienstleistungen. Sie haben eine dauerhafte Erhöhung ihrer Besoldung verdient.“ Innensenator Ehrhart Körting (SPD) will es bei den bereits beschlossenen Erhöhungen des Weihnachtsgeldes um 300 Euro in den Jahren 2008 und 2009 belassen.

Quelle: Beamten-Magazin 12/2008



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