Alt werden im öffentlichen Dienst; Literaturtipp

Alt werden im öffentlichen Dienst

Es gibt immer mehr ältere Beschäftigte: 1999 waren rund 5,2 Millionen Beschäftigte zwischen 50 und 64 Jahren alt, 2006 waren es 5,9 Millionen. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung ist um fast fünf Prozentpunkte auf 22,7 Prozent gestiegen. Das zeigt der aktuelle „Altersübergangs-Monitor“ des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Besonders lange halten offenbar die Beschäftigten im öffentlichen Dienst durch: In der Verwaltung, in Erziehung und Unterricht, Interessenvertretung und Kultur sei der Anteil der Älteren auffallend hoch. Aber die Alterung der Erwerbsbevölkerung durchdringe letztlich jedes Segment der Wirtschaft. Deshalb sollten qualitative Aspekte der Altersbeschäftigung – Prävention, Weiterbildung, Arbeitsbelastungen – ein größeres Gewicht im betrieblichen Handeln und in der öffentlichen Diskussion bekommen, empfehlen die Autoren. Das Arbeitskräftepotential der Älteren, ihre Erfahrungen und Qualifikationen nicht zu nutzen oder weiterzuentwickeln, wäre eine gefährliche Ressourcenverschwendung. Das Projekt „Altersübergangs-Monitor“ wird von der Hans-Böckler-Stiftung und dem Forschungsnetzwerk Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung – Bund gefördert.

Weitere Information:

www.iaq.uni-due.de 

(Publikationen - Altersübergangs- Report)

Quelle: Beamten-Magazin 11/2008



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