Etappensieg: Vorerst keine Privatisierung; Berlin

Etappensieg: Vorerst keine Privatisierung

Der Verwaltungsrat des Kita-Eigenbetriebs-NordOst hat den Versuch der Geschäftsleitung gestoppt, mehr als 60 Küchenarbeiterinnen in den Stellenpool zu versetzen. Die vom Protest der betroffenen Küchenwirtschaftskräfte begleitete Sondersitzung war auf Wunsch von ver.di-Vertreterinnen des Verwaltungsrates einberufen worden. Nach der Sitzung waren die Betroffenen erfreut und erleichtert über die Nachricht, dass sie zunächst bis Ende 2009 nicht in den Stellenpool versetzt werden. „Wir freuen uns, dass dieses unsinnige Vorhaben der Geschäftsleitung – die Küchenarbeiterinnen sollten durch eine private Cateringfirma ersetzt werden – durch den Verwaltungsrat gestoppt worden ist.“ Auch der Vorsitzende des Hauptpersonalrats Uwe Januszewski hatte das Vorhaben der Geschäftsleitung scharf kritisiert: „Der Abbau von Arbeitsplätzen für Küchenarbeiterinnen in öffentlichen Kindertagesstätten bedeutet nichts anderes, als Billiganbietern mit Billiglöhnen das Feld zu überlassen. Der Senat zeigt mit seinem Handeln, dass auch ohne betriebswirtschaftliche Not Tarifflucht betrieben wird und tarifvertraglich abgesicherte Arbeitsplätze vernichtet werden. Der Hauptpersonalrat lehnt ein solches Vorgehen entschieden ab."

Quelle: Beamten-Magazin 11/2008

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