„Kahlschlag in der Verwaltung“; Sachsen-Anhalt

„Kahlschlag in der Verwaltung“

Vor einem personellen Kahlschlag im Landesdienst von Sachsen-Anhalt warnt ver.di. Sorge bereiten die neuen Vorschläge von Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), der laut ver.di die Altersabgänge von 5.107 Beschäftigten der Jahre 2012 bis 2020 nur durch insgesamt 900 Neueinstellungen ersetzen möchte. Insgesamt soll die Zahl von 8.214 Stellen in der allgemeinen Verwaltung im Jahr 2007 auf 7.663 Stellen im Jahr 2011 sinken. Das würde bedeuten, dass es in Teilen der Verwaltung nur noch 3.456 Stellen gäbe, warnt ver.di-Fachbereichsleiter Werner Theis. „Das ist ein unverantwortlicher Skandal“, kritisiert er. „Damit wird die Arbeitsfähigkeit in den Aufgabenfeldern der Umweltverwaltung, des Straßen und Hochbaus, des Wasserschutzes, des Arbeitsschutzes, der Lebensmittelsicherheit, der Schulverwaltung und weiterer beseitigt.“ Auch GEW und GdP protestieren gegen Bullerjahns mittelfristige Finanzplanung bis 2012 und das überarbeitete Personalentwicklungskonzept bis 2025. Beide Vorlagen werden am 11. September den Landtag beschäftigen.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2008

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