GEW verlangt langfristige Personalplanung; Bayern

GEW verlangt langfristige Personalplanung

Da die einzelnen Schulformen ungleich mit LehrerInnen versorgt sind, fordert die GEW Bayern erneut eine langfristige Personalplanung. Die Vorsitzende Gele Neubäcker betont: SchülerInnen hätten Anspruch auf gut ausgebildete LehrerInnen über einen längeren Zeitraum, und LehrerInnen hätten Anspruch auf einen Arbeitsplatz mit Perspektive und angemessene Bezahlung. Die „rigide Einstellungspolitik“ an Grundschulen sei eine „kurzsichtige Reaktion auf das vermeintliche Überangebot an Grundschullehrerinnen und -lehrern“, kommentiert sie die Einstellungsnote von mindestens 2,09. Die Note bedeute, dass 56 Prozent der jungen Lehrkräfte arbeitslos würden. An Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen hingegen bestehe ein eklatanter Lehrermangel. „Dieses Ungleichgewicht in der Lehrerversorgung ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen falschen Haushalts- und Personalpolitik der bayerischen Staatsregierung“, resümiert Neubäcker.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2008


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