DGB will bei Ausbildung mitreden; Schleswig-Holstein

DGB will bei Ausbildung mitreden

Der DGB möchte bei der Auswahl von Ausbildungs- und Studieninhalten am neuen Ausbildungszentrum für die schleswig-holsteinische Verwaltung mitwirken. In einer Stellungnahme zum Entwurf für ein neues Ausbildungszentrumsgesetz äußert der DGB Nord Bedenken, „dass insbesondere die Berufsausbildung der Beamtinnen und Beamten und die Fortbildung der Beschäftigten in diesem Zentrum ausschließlich von Vertreter/innen der Dienstherren und Träger gestaltet und dem Einfluss der Gewerkschaften als Vertreter der Beschäftigten völlig entzogen wird“. Daher fordert er, dass Gewerkschafter ins Kuratorium, in die Fachbeiräte und den Ausbildungsausschuss berufen werden. Wer von den Beschäftigten lebenslanges Lernen fordere, müsse die Vertreter/innen der Gewerkschaften „bei der Gestaltung von praxisnahen Inhalten“ mitwirken lassen, argumentiert der DGB. Sie könnten Fortbildungsdefizite aufzeigen und Ausbildungsprofile in ihren Ansprüchen an Theorie und Praxisnähe mitgestalten. Das Ausbildungszentrum soll durch die Zusammenlegung der Verwaltungsfachhochschule Altenholz und der Verwaltungsakademie Bordesholm unter einer Leitung entstehen.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 08/2008


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