GdP; Spezialkräfte sollen mehr Zulage bekommen; Brandenburg

Spezialkräfte sollen mehr Zulage bekommen


Die GdP fordert höhere Erschwerniszulagen auch für die Polizeibeamtinnen und -beamten in Brandenburg. Die Belastungen seien für sie ebenso hoch wie für die Beamtinnen und Beamten des Bundes, begründet die Gewerkschaft ihren Vorstoß. Der Bund will die monatliche Pauschale für Spezialeinsätze bei Zoll, Bundeswehr oder Bundespolizei rückwirkend zum 1. Januar erhöhen. In Brandenburg soll sie auf Vorschlag der GdP zukünftig 300 Euro für mobile Einsatzkommandos betragen. Für Beamtinnen und Beamte in einem Spezialeinsatzkommando fordert sie 400 Euro. Sind sie auf Dauer als verdeckte Ermittler/innen tätig, soll die Erschwerniszulage 260 Euro betragen. Für Dienste in einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit sind 150 Euro angesetzt. Auch der DGB Rheinland-Pfalz hat sich in einem Schreiben an Finanzminister Dr. Ingolf Deubel (SPD) für höhere Zulagen eingesetzt. „Es ist für unsere Kolleginnen und Kollegen nicht nachvollziehbar, wenn Erschwernisse je nach Dienstherr (Bund, Land oder Kommunen) zukünftig unterschiedlich abgegolten werden", schreibt der Bezirksvorsitzende Dietmar Muscheid.


Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 06/2008


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