Lehramt; Keine innovativen Arbeitszeitmodelle für die Schule; Baden-Württemberg

Keine innovativen Arbeitszeitmodelle für die Schule

Wenn Lehrkräfte stärker zusammenarbeiten und Lehren und Lernen anders organisiert werden, könnte die Zufriedenheit der Lehrer an baden-württembergischen Schulen gesteigert werden. Entlastung sei von neuen Organisations- und Arbeitsmodellen jedoch nicht zu erwarten. Das geht aus dem Abschlussbericht zu den Modellversuchen zur Arbeitsorganisation hervor, den das Landesinstitut für Schulentwicklung erstellt hat. Die Ergebnisse der Modelle sollen nun als Handreichung für alle Schulen veröffentlicht werden. Außerdem will das Ministerium prüfen, wie die Erkenntnisse in die Lehrerfortbildung einfließen könnten. Die GEW zeigte sich enttäuscht über die Konsequenzen, die das Kultusministerium aus den Erkenntnissen des Abschlussberichts ziehen will. Die Bildungsgewerkschaft kämpft seit 1995 für die Neubewertung der Lehrer/innenarbeit. „Ein grundlegend neues Arbeitszeitmodell wäre ein wichtiger Schritt, um sich vom Lernen im 45-Minuten-Takt zu verabschieden, neue Lern- und Lehrformen dauerhaft zu etablieren und die Lehrkräfte zu entlasten. Andere Arbeitszeitregelungen sind dafür eine entscheidende Voraussetzung", sagte der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 03/2008

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