GdP-Personalräte im BKA: Kompetent, kritisch, konstruktiv; Kommentar

GdP-Personalräte im BKA: Kompetent, kritisch, konstruktiv

Nach den Personalratswahlen 2004, die wesentlich von der Umzugsproblematik nach Berlin dominiert wurden, gibt es für die aktuellen Wahlen kein solch herausragendes Thema. Es gilt vielmehr, der zunehmend schwieriger werdenden „Normalität" von immer mehr und immer komplexeren Aufgaben bei gleichzeitig steigendem Termindruck gerecht zu werden. Die Personalratsarbeit der Jahre 2008 bis 2012 wird wesentlich geprägt sein von massiven Reorganisationen, um die Effizienz zu steigern. In vielen Bereichen wird das Personal reduziert werden, um Kräfte für immer mehr neue Aufgaben des Bundeskriminalamtes freizusetzen. Es ist nicht zu erwarten, dass der Aufgabenzuwachs von einer Aufstockung des Personals begleitet sein wird.

Die Rationalisierungsmaßnahmen werden sich auch auf die Arbeitsplätze der Beschäftigten deutlich auswirken. Die Beschäftigten werden ein breiteres Aufgabenspektrum abdecken müssen. Unterstützt durch moderne und intelligente Informationstechnik wird der einzelne Mitarbeiter bzw. die einzelne Mitarbeiterin künftig einen größeren Anteil an der Aufgabenerledigung haben. Damit wachsen die Anforderungen an die Qualifikation jedes und jeder einzelnen.

In diesem – für sich genommen begrüßenswerten – Prozess müssen alle Beschäftigten mitgenommen werden. Für Probleme müssen solidarische und soziale Lösungen gefunden werden. Für die Bewältigung dieser komplexen Aufgaben bieten die Kandidatinnen und Kandidaten der GdP im Bundeskriminalamt die besten Voraussetzungen. Erfahrene Personalräte und neue Gesichter u. a. mit großer Organisationserfahrung gewährleisten eine starke Vertretung der Beschäftigten.

Jürgen Vorbeck
GdP-Bezirksvorsitzender Bundeskriminalamt

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 02/2008

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