Arbeitsbelastung; Protest gegen zu hohe Arbeitsbelastung; Hamburg

Protest gegen zu hohe Arbeitsbelastung

Auf mehreren hundert, überwiegend parallel abgehaltenen Personalversammlungen an Hamburger Schulen und mit diversen Aktionen haben Hausmeister/innen, Sekretär/innen, Sozialpädagog/inn/en, Erzieher/innen und Lehrkräfte gegen die zunehmende Arbeitsbelastung protestiert. Kritik richtet sich vor allem gegen die wachsende Belastung der Lehrkräfte durch mehr Unterrichtsstunden in immer größeren Klassen und die niedrige Eingruppierung des Verwaltungspersonals. Beanstandet wurden auch die Streichung der Altersentlastung für ältere Lehrer und die Aufkündigung der Altersteilszeitregelungen. „Der Senat lässt Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen zu, die Lehrer und Lehrerinnen krank machen und die Qualität der Arbeit an den Schulen massiv beeinträchtigen", sagte der Vorsitzende der GEW Hamburg Klaus Bullan. Hintergrund der Proteste ist das Lehrerarbeitszeitmodell, das seit seiner Einführung im Jahr 2003 erhebliche Unruhe an den Schulen verursacht. Es wird derzeit hinsichtlich der Rahmenbedingungen und möglichen Mehrbelastungen überprüft. Im März sollen erste Ergebnisse vorliegen.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 01/2008

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