Altersvorsorge spezial; Hohe Förderquoten durch Riester-Rente; Service

Altersvorsorge spezial – Teil II

Hohe Förderquoten durch Riester-Rente

mmer mehr Menschen sichern sich für ihr Alter durch einen Riester-Vertrag ab. Staatliche Zulagen und Steuervorteile haben diese Form der Alterssicherung zu einem Erfolgsmodell gemacht.

Wie funktioniert ein Riester-Vertrag?

Die staatlichen Zulagen können einen erheblichen Teil der Beitragsleistung ausmachen. Je nach Einkommenssituation und Familienstand kann bereits mit einem relativ geringen Eigenbeitrag eine private Altersvorsorge aufgebaut werden. Die Zulagen setzen sich aus der Grund- und der Kinderzulage zusammen. Um die volle Förderung zu erhalten, müssen Zulagen und Eigenbeitrag drei Prozent des Vorjahreseinkommens betragen (ab 2008 vier Prozent): Je mehr Zulagen, umso geringer der Eigenanteil, der aufgebracht werden muss.

Beispiel: Eine Familie mit zwei Kindern und einem Vorjahreseinkommen in Höhe von 34.000 Euro kann in 2007 insgesamt 504 Euro Zulagenförderung erzielen. Für diese maximale Förderung müssen die Zulagen und der Eigenbeitrag zusammen 3 Prozent von 34.000 Euro betragen, also insgesamt 1.020 Euro. Durch die Höhe der Zulage liegt der zu zahlende Eigenbeitrag bei  516 Euro (504 Euro Zulagen + 516 Euro Eigenbeitrag = 1.020 Euro). Durch die staatlichen Zulagen ergibt sich für die Familie insgesamt eine Förderquote von 49,4 Prozent.

Aber auch durch Steuerersparnisse lassen sich erhebliche Förderquoten erzielen. Denn alle Aufwendungen für den Riester-Vertrag (einschließlich der Zulage) können zusätzlich bei der Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Das Finanzamt prüft dann, ob die Steuerersparnis höher ist  als die Zulage. Ist dies der Fall, wird die Differenz bei der Steuer erstattet.

Riester-Rente mit Sondertarifen für Gewerkschaftsmitglieder

Die wohl verbreitetste Sparform bei den Riester-Verträgen ist die klassische Rentenversicherung. Auch das DGB-Altersvorsorgepaket „Das RentenPlus" bietet diese Anlageform an. Für „Das RentenPlus"  hat der DGB mit einem Konsortium von sechs namhaften Unternehmen einen Gruppenvertrag ausgehandelt, durch den die Verwaltungskosten besonders niedrig gehalten werden konnten. Die daraus resultierenden Kostenvorteile kommen ausschließlich den Gewerkschaftsmitgliedern zugute und schlagen sich direkt in einer hohen garantierten Rente nieder. Damit bündelt „Das RentenPlus" die Vorteile der Riester-Förderung mit Sonderkonditionen für Gewerkschaftsmitglieder.

Diese Riester-Rentenversicherung steht in zwei Tarifvarianten zur Wahl: „Klassik" und „Chance". Im Tarifmodell „Klassik" wird die Altersvorsorge durch sichere und renditestarke Geldanlage aufgebaut. Die Rente setzt sich aus einem garantierten Teil (Mindestverzinsung von derzeit 2,25 Prozent) und den darüber hinaus erwirtschafteten Überschüssen zusammen. Auch beim Tarifmodell „Chance" ist eine Mindestverzinsung garantiert. Die erzielten Überschüsse werden zusätzlich in einen Fonds investiert, um von den Entwicklungen der Aktienmärkte zu profitieren.

Mehr Informationen:

Weitere Information erhalten Sie im Internet unter www.das-rentenplus.de

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 11/2007

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