Lohnerhöhungen; „Rote Karte, Herr Koch!“; Hessen

„Rote Karte, Herr Koch!“

Ein „beeindruckendes Signal gegen das Lohndiktat der Landesregierung“ haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes mit ihren Warnstreiks Ende September gesetzt. 3.500 Beschäftigte aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes kamen zur Kundgebung nach Wiesbaden. Es sei ein einmaliger Akt politischer Dreistigkeit, die Tarifautonomie mit Füßen zu treten und die Lohnerhöhung für die Beschäftigten im Tarifbereich per Gesetz regeln zu wollen, sagte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer. Er machte deutlich, dass die Gewerkschaften „nicht eher ruhen werden, bis die Tarifdiktate beseitigt sind.“ Widerstand gegen die Absicht der Landesregierung, die Gehaltsentwicklung der Arbeiterinnen, Arbeiter und Angestellten per Gesetz zu regeln statt sie mit den Gewerkschaften auszuhandeln, hat auch der Vorsitzende des DGB Hessen Stefan Körzell angekündigt. Dieser „Verfassungsbruch“ greife „massiv in die Rechte der Gewerkschaften und ihrer Mitglieder“
ein.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 10/2007

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