Verwaltungsreform; Evaluiert – und nun?; Baden-Württemberg

Evaluiert – und nun?

Was ist aus der Verwaltungsreform im Ländle geworden? Darüber diskutierten Gewerkschafter und Personalräte mit Vertretern des Innenministeriums und der Landtagsfraktionen auf Einladung des DGB in Stuttgart. Der DGB-Bezirksvorsitzende Rainer Bliesener forderte „politische Konsequenzen aus den bei der Evaluierung deutlich gewordenen Schwachstellen zu ziehen.“ Das Einsparziel von 20 Prozent habe zu einer deutlichen Arbeitsverdichtung und zu Qualitätseinbußen der öffentlichen Verwaltung geführt. Abstriche vom vorgegebenen Einsparziel dürften deshalb kein Tabu sein. Personalbedarf, Synergieeffekte und Einsparungen könnten nur nach einer systematischen Aufgabenkritik beurteilt werden. Dies müsse jetzt dringend nachgeholt werden. Korrekturen müssten ohne Zeitdruck und sozialverträglich mit Beteiligung der Beschäftigten erfolgen. Von der nun fast drei Jahre alten Reform waren über 450 Behörden und Ämter mit rund 20.000 Beschäftigten betroffen.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 10/2007

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