Lehramt; Mehrheit für einen neuen Tarifvertrag; Sachsen-Anhalt

Mehrheit für einen neuen Tarifvertrag

Der Arbeitsplatzsicherungstarifvertrag (TV-Schulen LSA) soll in seiner bisherigen Form nicht weiter gelten. Dafür hat sich eine absolute Mehrheit der zu einer Umfrage aufgeforderten GEW-Mitglieder ausgesprochen.

90 Prozent der LehrerInnen an Grund-, Förder-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie Gymnasien wollen ab dem Schuljahr 2008/09 wieder ihre volle Arbeitszeit und volle Gehälter. Die hat die Landesregierung zu Nachverhandlungen des bis 2010 laufenden Tarifvertrags für die rund 13.000 angestellten Lehrkräfte aufgefordert. Mit der derzeitigen Arbeitszeit sei die Unterrichtsversorgung nicht gewährleistet, an Sekundarschulen und Gymnasien käme es zugleich um eine Absenkung der Gehälter um 10 bis 15 Prozent. Nach Abbruch der Verhandlungen war die Mitgliederbefragung eingeleitet worden.

Der GEW-Landesvorsitzende Thomas Lippmann wertete das Ergebnis der Mitgliederbefragung als Beweis dafür, dass das bisherige Angebot der Landesregierung für die Lehrkräfte „unzumutbar"ist. Das Ansinnen, den TV-Schulen LSA um weitere drei Jahre bis 2013 zu verlängern, habe „das Fass zum Überlaufen" gebracht.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 07/2007

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