Altersvorsorge spezial; Steuerersparnis und Sondertarife; Service

Steuerersparnis und Sondertarife

Steigende Kosten für Versorgungsempfänger/innen und leere Kassen der öffentlichen Haushalte haben die Dienstherren veranlasst, die Pensionen schrittweise abzusenken. Nun ist geplant, die Altersgrenzen auf 67 Jahre anzuheben. Auch dies wird für viele zu einer weiteren Absenkung der Pension führen. Umso wichtiger wird auch für Beamtinnen und Beamte die private Altersvorsorge. Eine lohnende Möglichkeit ist die staatlich geförderte Riester-Rente.

Zulage beantragen

Grundbestandteil der Riester-Förderung ist die staatliche Zulage, mit der die Eigenbeiträge bis zum vollen Anlagebetrag aufgestockt werden (s. Ausgabe 03/2007 – Altersvorsorge spezial, Teil I). Auf die Zulage besteht ein Anspruch. Sie muss nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Eigenbeiträge entrichtet worden sind, beantragt werden (z. B. Dauerzulageantrag). Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) berechnet die Zulagenhöhe und veranlasst die Zuweisung zugunsten des geförderten Altersvorsorgevertrages.

Steuervorteil nutzen

Die Aufwendungen für den Altersvorsorgevertrag (einschließlich der Zulage) können zusätzlich als Sonderausgaben bis zu einem Höchstsatz von 1.575 Euro (in 2007) steuerlich geltend gemacht werden. Der Sonderausgabenabzug wird mit der Einkommensteuererklärung beantragt. Hierfür ist die „Anlage AV zur Einkommensteuererklärung“ auszufüllen. Dem Antrag ist eine Bescheinigung des Anbieters beizufügen, aus der sich die Höhe der gezahlten Eigenbeiträge ergibt („10a-Bescheinigung“). Das Finanzamt prüft dann, ob der Sonderausgabenabzug günstiger ist als die Zulage. Ist dies der Fall, wird die Zulage mit der Steuervergünstigung verrechnet und der Differenzbetrag als Steuerrückzahlung erstattet.

Riester-Rente mit Sondertarifen für Gewerkschaftsmitglieder

Gewerkschaftsmitglieder sollten beim Abschluss eines Riestervertrages darauf achten, ob sie die Stärken eines Gruppentarifs nutzen können. Das geht mit dem Produkt Das RentenPlus, das der DGB zusammen mit den Gewerkschaften IG BAU, IG BCE, GEW, TRANSNET und ver.di 2002 exklusiv für Gewerkschaftsmitglieder und deren Angehörige, die keine Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge haben, geschaffen hat. Das RentenPlus, eine klassische Rentenversicherung, wird von sechs namhaften Versicherern angeboten, die sich in einem Konsortium zusammengetan haben.

Faire, leistungsstarke und günstige Angebote nutzen

Die Vorteile von Das RentenPlus entstehen unter anderem durch geringe Verwaltungskosten. Die so erzielten Einsparungen werden direkt an die Versichertengemeinschaft weitergereicht. So ist ein kostengünstiges und leistungsstarkes Riester- Produkt entstanden, das von Stiftung Warentest in der „FINANZtest“-Ausgabe 02/2003 mit „sehr gut“ bewertet wurde.

Mehr Informationen:

Weitere Informationen zu Das RentenPlus erhalten Sie im Internet unter www.das-rentenplus.de oder schriftlich: Das RentenPlus, Postfach 30 07 52, 56029 Koblenz. Beratung und Info-Material sind kostenlos.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 04/2007

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