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Martina Stabel-Franz, Regierungsangestellte: Auswirkungen immer im Blick

Martina Stabel-Franz war Sozialarbeiterin in Köln und dachte in den 80er Jahren nicht daran, dass sich ihre Tätigkeiten immer wieder wandeln würden. Heute ist sie Regierungsangestellte im saarländischen Justizministerium und leitet das Referat Renten- und Unfallversicherung.

 „Damals habe ich als Sozialarbeiterin gesehen, was gesetzliche und politische Entscheidungen für die Menschen im Alltag konkret bedeuten." Als Referentin für Arbeitsmarkt und Sozialpolitik in der CDU-Bundesgeschäftsstelle erlebte Stabel-Franz ab 1993, wie Sozialpolitik gestaltet wird und erkannte, wie sehr es bei Gesetzesvorhaben auf Formulierungen im Detail ankommt.

2004 übernahm Martina Stabel-Franz die Leitung des Referats Renten- und Unfallversicherung im Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales. Seitdem sind ihre Arbeitstage zeitlich überschaubar und planbar. Sie muss sich intensiv in die Themen einarbeiten – sowohl bei der Vorbereitung von Bundesgesetzen als auch in der Aufsicht über die Sozialversicherungsträger. Sie prüft, ob die Haushaltspläne der regionalen Rentenversicherung stimmig sind, gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Dabei steht zuerst die Beratung und Lösungssuche im Mittelpunkt. Die Auswirkungen von Beschlüssen auf die Menschen sind auch bei der angekündigten Rente mit 67 oder beim gerade diskutierten Umbau der gesetzlichen Unfallversicherung zu beachten. „Themen wie Mindestlohn und Armutsvermeidung liegen mir besonders am Herzen", bringt Stabel-Franz ihre eigene Motivation auf den Punkt.

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 03/2007

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